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KWF Magazin 1.2017:
»Internationalisierung: Vom Reden zum Tun«

Internationalisierung in den KMU* entsteht fast immer aus persönlichen Erlebnissen. Im Zentrum steht der Erfahrungswert, der sich in den bisher angebotenen Produkten manifestiert, materialisiert und kommerzialisiert hat. Daher kommt es auch, dass die Wege zum internationalisierten Unternehmen sehr unterschiedlich verlaufen können.

So ist im Zusammenhang mit neuen Kundenbeziehungen oft vom Zuhören in einer anderen Sprache die Rede, von den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen, dem gesetzlichen Rahmen, vom Verständnis auf Augenhöhe, davon, den Menschen zu akzeptieren, von der Neugierde, von maßgeschneiderten Lösungen. Diese Vorgänge sind stimmig, wenn man eine wesentliche Stärke der KMU* betrachtet – die Kompetenz in der Nische.

Wenn man in die unternehmerische Praxis hineinhört, findet man das (emotionale) Ringen um die richtigen Entscheidungen.

Die Erfahrungen aus diesen Entscheidungen müssen durch neue Erlebnisse immer wieder adaptiert werden. Denn der Kunde merkt, wann es authentisch ist, wann es also möglich ist. Diese Vorgänge unter scheiden sich wesentlich von der Internationalisierungsentscheidung »vom Schreibtisch aus«. Es gilt, über die Erfahrungen aus dem eigenen Tun zu reden, um für zukünftige Entscheidungen mit den wesentlichen, immer wieder adaptierten Fähigkeiten ausgestattet zu sein. Diese Fähigkeiten sind nicht nur technische und|oder wirtschaftliche. Die Lösungen in Form von Produkten gehen einher mit den Fähigkeiten, mit anderen Kulturen, anderen sozialen Standards und anderen Mentalitäten umzugehen.

Strategieentwicklung nach Lehrbuchart klammert aus, was Unternehmer »antreibt«:* Eine Innovationslust und »Internationalisierungslust«, das sind die Zufriedenheit mit den Arbeitsergebnissen und die Erlebnisse im Zusammenhang mit der Tätigkeit.

* In der Psychologie gibt es dazu abgesicherte Forschungen.

Oft werden emotionale Entscheidungen erst im Nachhinein wirtschaftlich begründet. Erst wenn Intuition, Erfahrung, Gefühl und Erlebnisse nicht den wirtschaftlich erwarteten Ergebnissen entsprechen, führt dies zu Problemen. Damit ist anzunehmen, dass Sinn und Zweck unternehmerischen Handelns (zumindest im Nachhinein betrachtet) zusammenpassen müssen. Man kann argumentieren, dass es sich »ex post« irgendwie ausgehen muss, und ob es emotionale oder ökonomisch begründete Internationalisierungsentscheidungen sind, spielt keine Rolle – im messbaren Erfolg sieht man es.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und Sie können gedruckte Exemplare zum Verteilen gerne kostenfrei bei unserer Frau Dr. Marliese Fladnitzer-Ferlitsch* anfordern. Zudem wäre uns Ihre Rückmeldung sehr willkommen (fladnitzer-ferlitsch@kwf.at).

Dr. Erhard Juritsch* und Mag. Sandra Venus*
KWF Vorstand

KWF Magazin 1.2017 InternationalisierungIm aktuellen KWF-Magazin 1.2017 zum Thema Internationalisierung lesen (PDF 3.2MB)





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Dr. Marliese Fladnitzer-Ferlitsch
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(0463) 55 800-18

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Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

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